Miniatur Wunderland

München, Berlin, Hamburg: Der Februar war mein Monat der deutschen Großstädte.

Das vergangene Wochenende verbrachte ich mit meinem Freund im Norden Deutschlands – in Lüneburg und Hamburg. Es ist immer wieder schön, im Norden zu sein. Irgendwie ein Stück Heimat, auch wenn ich gebürtig aus dem Raum Süd-Niedersachsen komme.

Auf jeden Fall besuchten wir am Freitag das Miniatur Wunderland in Hamburg und ich kann jedem einen Besuch nur wärmstens empfehlen! Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass mich Modelleisenbahnen auf insgesamt 1.300 qm Modellfläche so faszinieren können. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Das Wunderland-Team überrascht mit so viel Liebe fürs Detail und versteht Jung und Alt, Frau und Mann in seinen Bann zu ziehen. Es ist wirklich für jeden etwas dabei. Rund 930 Züge, 215.000 Figuren und 8.850 Autos haben meinen Freund und mich über sechs Stunden gefesselt. Besonders begeistert waren wir von dem 150 qm großen Verkehrsflughafen mit Start- und Landesimulation. Und ich hab mich unter anderem in Klein-Deutschland, Klein-Amerika und Klein-Skandinavien auf die Suche nach der Liebe gemacht:

 

Auf der Suche nach der Liebe im Miniatur Wunderland Hamburg (c) Valerie Till

Auf der Suche nach der Liebe im Miniatur Wunderland Hamburg (c) Valerie Till

 

Herzliche Grüße aus dem Miniatur Wunderland Hamburg (c) Valerie Till

Herzliche Grüße aus dem Miniatur Wunderland Hamburg (c) Valerie Till

 

Miniatur Wunderland Hamburg: TOP! (c) Valerie Till

Miniatur Wunderland Hamburg: TOP! (c) Valerie Till

Fundstück der Woche

Dieses Mal handelt es sich bei meinem “Fundstück der Woche” um ein Bekleidungsgeschäft: “Broke & Schön” in Berlin-Friedrichshein.

Beruflich hat es mich vergangenes Wochenende nach Berlin verschlagen und ich hab gleich privat noch einen Tag drangehängt, um zwei Freunde wiederzusehen. Mit einer Freundin bin ich dann am späten Samstagnachmittag durch Friedrichshein getingelt. Sie hätte einen Geheimtipp was Klamotten kaufen angeht, sagte sie mir. Und schwupp – schon fanden wir uns im liebevoll dekorierten Laden “Broke & Schön” in der Krossener Straße 9-10 wieder. Sehr schöner Stil, erschwingliche Preise. Was wünscht man sich mehr? Mit einer schönen Bluse und einem Pulli habe ich den Laden wieder verlassen und mir geschworen, bei meinem nächsten Berlin-Besuch dort wieder vorbeizuschauen. Ich hätte noch so viel mehr einkaufen können!

"Broke & Schön" in Berlin-Friedrichshein (c) www.facebook.com/brokeundschoen
“Broke & Schön” in Berlin-Friedrichshein (c)www.facebook.com/brokeundschoen

Und da ich ja keine Modebloggerin bin, gibt’s jetzt auch (leider) keine Fotos von den gekauften Sachen ;) Schaut einfach mal selbst im Laden vorbei, wenn Ihr in der Nähe seid, und überzeugt Euch selbst.

Lesefreund werden

Heute will ich Euch eine besondere Aktion ans Herz legen: die “Lesefreund”-Aktion.

Was dahinter steckt? 33.333 Lesefreunde verschenken jeweils 30 Exemplare eines bestimmten Titels an Menschen, die gar nicht oder sehr wenig lesen, um bei ihnen so die Lust aufs Lesen zu wecken. Die Bücher bekommt der Lesefreund dabei kostenlos vom jeweiligen Verlag gestellt.

Als ich von der Aktion gehört habe, habe ich mich sofort registriert. Das Lesen Menschen näher zu bringen, finde ich fabelhaft. Lesen ist meiner Meinung nach so wichtig und es ist so schön, in einen Roman einzutauchen und seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Außerdem bin ich ja ein verfechter des gedruckten Buches. Gleich zwei Gründe für mich, die Aktion zu unterstützen. Also los, mitmachen!

2 Comments

Das Abo-Box-Phänomen

Wenn es so weitergeht, kann ich mein ganzes Leben bald mit Abo-Boxen bestreiten.

Den Anfang machten die Beauty-Boxen: GlossyBox, Douglas-Box-of-Beauty oder BooBox (schon wieder eingestellt). Ich selbst muss zugeben, dass mich damals diese neue Art von Produktproben kennenlernen neugierig machte. Jeden Monat für zehn Euro exklusive Produkte in Probier- oder Originalgröße bekommen? Da hab ich nicht nein gesagt. Die GlossyBox Beauty beziehe ich nun seit über einem halben Jahr und jeden Monat erwarten mich neue interessante Produkte. Nicht immer das, was ich unbedingt brauche. Aber kennenlernen kann man es ja mal. Und teilweise haben mich die Produkte wirklich überzeugen können. Für zehn Euro finde ich das okay.

Da das Konzept anscheinend so gut funktionierte, überlegte sich GlossyBox auch die männliche Zielgruppe mit einer Abo-Box zu bezierzen. Wie die ist kann ich leider nicht sagen, da ich meinen Freund nicht zu so einem Abo überreden konnte. Wer hat das scheinbar Unmögliche geschafft?

Nach Beauty folgte im Oktober 2011 die Mode-Box: GlossyBox Style. Auch hier war ich neugierig, obwohl eine Box pro Monat 39,95 Euro kosten sollte. Doch kam meine erste Bestellung auch nach über vier Wochen nicht bei mir an, so dass ich dort wieder kündigte. Im Nachhinein bin ich froh, dass es nicht klappte. So kann ich die knapp 40 Euro im Monat für Sachen ausgeben, die ich wirklich von Herzen haben möchte. Und meinen Stil kreiere ich auch lieber selbst.

Das Phänomen Abo-Box scheint nicht abzunehmen. Meine neuste Entdeckung, der ich aber sehr gut widerstehen kann, ist die SlippyBox. Allein der Name ist schon nicht sehr ansprechend wie ich finde. Was es hier gibt? Monatlich neue Dessous. Kosten? Jeden Monat zwischen 20 bis 40 Euro – je nachdem, ob man sich für Basic, Premium oder Luxury entscheidet. Bin gespannt, ob sich diese neue Abo-Box durchsetzen wird. Auf Facebook haben sie immerhin schon knapp 600 Fans.

Screenshot von Slippybox.de

Screenshot von Slippybox.de

Ich warte jetzt ehrlich gesagt nur noch auf die Lebensmittel- oder Geschirr-Abo-Box. Jeden Monat die neusten Lebensmittelprodukte testen. Oder jeden Monat neues Besteck, so dass Abwaschen bald nicht mehr nötig ist, hm? Mit Büchern, DVDs, CDs könnte man das sicher auch umsetzen. Da wird einkaufen gehen und selbst entscheiden bald völlig unnötig.

Digital Life Design

Warum es in den vergangenen zwei Wochen so ruhig hier war? Hauptsächlich deswegen:

Die DLDconference 2012 in München (c) Valerie Till

Die DLDconference 2012 in München (c) Valerie Till

Aber jetzt ist die internationale Digitalkonferenz DLD vorbei und der normale Arbeitsalltag hat mich wieder. Genauso wie mein Blog.

0 Comments

Fundstück der Woche

Den wohlverdienten Feierabend habe ich heute mit dem neuen “Conley’s”-Katalog begonnen, der mich bereits im Briefkasten erwartete. Also rauf auf die Couch und los: Gespannt blätterte ich die ersten Seiten durch, fand hier und da auch wieder tolle Sachen, bis Seite 29 meine gesamte Aufmerksamkeit auf sich zog.

Darf ich vorstellen: das VW-Buszelt!

VW-Buszelt (c) www.conleys.de
VW-Buszelt (c) www.conleys.de

Das außergewöhnliche Zelt bietet Platz für vier Personen und kann durch einen Zipper in zwei Zimmer geteilt werden. Rund 12 Kilogramm bringt es auf die Waage und hat die Maße von 398 x 187 x 155 cm. “Für das ultimative Summer-of-Love-Feeling” schreibt Conley’s. Allerdings hat das Zelt auch einen stolzen Preis: 369 Euro soll das gute Stück kosten. Wenn ich auf Zelten stehen würde, würde ich es mir aber vielleicht sogar überlegen…

Helden der Kindheit

Mahna Mahna
Do doo be-do-do
Mahna Mahna
Do do-do do
Mahna Mahna
Do doo be-do-do be-do-do-be-do-do be-do-do-doodle do do do-doo do!

Na? Wer hat erraten, wer meine Helden der Kindheit sind? Sollte nicht so schwer sein, oder? Es sind die Muppets!

 

The Muppets (c) Jay Buchsbaum/Muppets Studio LLC

The Muppets (c) Jay Buchsbaum/Muppets Studio LLC (via http://www.nytimes.com/2008/09/21/movies/21barn.html)

Natürlich bin ich bereits in großer Vorfreude, da der neue Film “Die Muppets” am 19. Januar in den deutschen Kinos starten wird. Ich bin gespannt, ob dieser mit der Serie mithalten kann. Denn diese habe ich als Kind geliebt. Obwohl… Lüge. Ich liebe sie noch immer. Staffel Eins schmückt auch schon mein DVD-Regal. Die restlichen Staffeln werde ich mir noch zulegen.

Das die Muppets noch lange nicht zum alten Eisen gehören und werbewirksam sind, beweisen jetzt auch Fisherman’s Friend und Google+:

 

The Joy of Books

Nichts geht über wahre Bücher ♥

2 Comments

Der tägliche Begleiter

Seit meiner frühen Jugendzeit habe ich stets einen treuen Begleiter, der mit mir täglich durch Dick und Dünn eines Jahres geht: mein Taschenkalender. Während es früher Promi-Kalender von Jugendzeitschriften oder von Freundinnen selbstgestaltete Taschenkalender waren, kam irgendwann meine teNeues- und Paperblanks-Zeit. Diese Kalender find ich immer noch sehr schön und praktisch, aber dennoch wollte ich in diesem Jahr mal etwas Neues haben.

Dank eines Geschenkgutscheins für DaWanda und einer Blog-Vorstellung von frl.wunderbar, entschied ich mich in diesem Jahr dann für den tollen und liebevoll gezeichneten Kalender von iloveyoulaugh:

Kalender 2012 von iloveyoulaugh.de (c) Julia Bruns

Kalender 2012 von iloveyoulaugh.de (c) Julia Bruns

Kalender 2012 von iloveyoulaugh.de (c) Julia Bruns

Kalender 2012 von iloveyoulaugh.de (c) Julia Bruns

Eine Woche wird auf einer Doppelseite präsentiert und bietet so einen guten Überblick. Die letzten Seiten des Kalenders bieten Platz für Notizen. Und zwischendrin findet man stets süße Zeichnungen, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

3 Comments

Frohes Neues!

Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch! Ich hoffe, Ihr habt die letzten Stunden des alten Jahres noch genossen und die ersten des Jahres 2012 gebührend gefeiert.

Passend zum Motto “Neues Jahr, neues Glück” will ich mit meinem Blog auch neu durchstarten. Das alte Konzept hab ich über den Haufen geworfen und ab jetzt findet Ihr hier alles, was mich interessiert, bewegt, mitreißt oder zum Nachdenken anregt. Ich glaube, so stehen die Chancen besser, dass ich wirklich regelmäßig schreibe.

Und um noch einmal auf das Motto oben zu kommen – insbesondere auf den letzten Satzteil “neues Glück”: Mich würde mal interessieren, was Ihr so als Glückbringer habt? Schutzengel, Glückmünze oder eine Kette? Habt ihr überhaupt einen Glücksbringer? Wenn ja, wie lange begleitet er Euch schon durch das Leben? Oder haltet ihr nichts von dem Aberglaube?

Ich selbst trage nun seit fast zehn Jahren einen in Folie gepackten Ein-Dollar-Schein in meinem Portemonnaie herum. Diesen habe ich mal von einer sehr guten philippinischen Bekannten geschenkt bekommen. Nach philippinischem Glauben sollte jeder Mensch zum Jahreswechsel genügend Geld in der Geldbörse haben, damit er auch im neuen Jahr nicht in Geldnot gerät. Den Ein-Dollar-Schein habe ich Ende des Jahres 2001 bereits in Folie verpackt geschenkt bekommen und ihn wegen des Silvesterbrauchs ins Portemonnaie gepackt. Seitdem steckt er da nun. Und bis jetzt bin ich wirklich noch nie in Geldnot geraten.

Glücksbringer (c) Valerie Till

Während meiner Studentenzeit hab ich beispielsweise auch bei Klausuren darauf geachtet, einen Kuli zu benutzen, mit dem ich bereits eine vorherige Klausur erfolgreich gemeistert habe. So ein Schreibgerät kann einem doch nur Glück bringen, oder? Und auch zu Schulzeiten hab ich Erfolg oder Glück häufig auf eine Sache projeziert, die mich dann eine Zeit lang begleitet hat. Auch wenn ich sonst nicht abergläubig bin – irgendwie ist es doch ein schönes Gefühl, wenn man etwas aus guten Zeiten mit sich trägt.