Wenn es so weitergeht, kann ich mein ganzes Leben bald mit Abo-Boxen bestreiten.
Den Anfang machten die Beauty-Boxen: GlossyBox, Douglas-Box-of-Beauty oder BooBox (schon wieder eingestellt). Ich selbst muss zugeben, dass mich damals diese neue Art von Produktproben kennenlernen neugierig machte. Jeden Monat für zehn Euro exklusive Produkte in Probier- oder Originalgröße bekommen? Da hab ich nicht nein gesagt. Die GlossyBox Beauty beziehe ich nun seit über einem halben Jahr und jeden Monat erwarten mich neue interessante Produkte. Nicht immer das, was ich unbedingt brauche. Aber kennenlernen kann man es ja mal. Und teilweise haben mich die Produkte wirklich überzeugen können. Für zehn Euro finde ich das okay.
Da das Konzept anscheinend so gut funktionierte, überlegte sich GlossyBox auch die männliche Zielgruppe mit einer Abo-Box zu bezierzen. Wie die ist kann ich leider nicht sagen, da ich meinen Freund nicht zu so einem Abo überreden konnte. Wer hat das scheinbar Unmögliche geschafft?
Nach Beauty folgte im Oktober 2011 die Mode-Box: GlossyBox Style. Auch hier war ich neugierig, obwohl eine Box pro Monat 39,95 Euro kosten sollte. Doch kam meine erste Bestellung auch nach über vier Wochen nicht bei mir an, so dass ich dort wieder kündigte. Im Nachhinein bin ich froh, dass es nicht klappte. So kann ich die knapp 40 Euro im Monat für Sachen ausgeben, die ich wirklich von Herzen haben möchte. Und meinen Stil kreiere ich auch lieber selbst.
Das Phänomen Abo-Box scheint nicht abzunehmen. Meine neuste Entdeckung, der ich aber sehr gut widerstehen kann, ist die SlippyBox. Allein der Name ist schon nicht sehr ansprechend wie ich finde. Was es hier gibt? Monatlich neue Dessous. Kosten? Jeden Monat zwischen 20 bis 40 Euro – je nachdem, ob man sich für Basic, Premium oder Luxury entscheidet. Bin gespannt, ob sich diese neue Abo-Box durchsetzen wird. Auf Facebook haben sie immerhin schon knapp 600 Fans.

Screenshot von Slippybox.de
Ich warte jetzt ehrlich gesagt nur noch auf die Lebensmittel- oder Geschirr-Abo-Box. Jeden Monat die neusten Lebensmittelprodukte testen. Oder jeden Monat neues Besteck, so dass Abwaschen bald nicht mehr nötig ist, hm? Mit Büchern, DVDs, CDs könnte man das sicher auch umsetzen. Da wird einkaufen gehen und selbst entscheiden bald völlig unnötig.